Neuigkeiten rund um den BWL Bundesverband Werbeartikel Lieferanten e.V.

Personelle Veränderungen im GWW-Vorstand

In der GWW Vorstandssitzung am 30. November haben die Vorstandsmitglieder Michael Freter und Manfred Schlösser überraschend mitgeteilt, dass sie für die kommende Vorstandswahl am 1. Februar 2018 nicht mehr für ein Vorstandsamt kandidieren werden.

Wir bedauern diesen Entschluss, nehmen ihn aber gleichzeitig mit allem Respekt zur Kenntnis. Haben Michael Freter (Geschäftsführer PSI) und Manfred Schlösser (Inhaber Edit Line Verlag und Chefredakteur PSI Journal) doch über 9 bzw. 15 Jahre die Verbandsarbeit bereichert und die Entwicklung unserer Branche entscheidend mitgeprägt. Sie waren wichtige Säulen der Vorstandsarbeit des GWW. Dafür gilt ihnen unser Dank. Gleichzeitig zeigen wir dafür Verständnis, dass mit dieser Entscheidung mögliche Interessenkonflikte vermieden werden sollen.

Die vermeintliche Stärke des PSI mit zwei von fünf Vorständen im GWW-Vorstand, wobei Manfred Schlösser für die Businesspartner der Branche im Vorstand war, hatte in einem Teil der Mitgliedschaft verstärkt Kritik hervorgerufen. Freter und Schlösser betonten zu Beginn der Vorstandssitzung, dass jetzt der GWW wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen müsse, denn dies sei für eine so wichtige Interessenvertretung Grundlage jeder erfolgreichen Arbeit.

Der Vorstand des GWW begrüßt, dass das PSI auch weiterhin als Mitglied im GWW die Verbandsarbeit aktiv unterstützen wird.

Gesamtverband trägt PSI-Messekonzept „Industrietag 2018“ nicht mit

Im Nachgang zur diesjährigen PSI-Messe, zu der das PSI erstmals auch Entscheider aus der Industrie zugelassen hatte, hat der Gesamtverband GWW als Interessenvertretung der Branche eine Mitgliederbefragung vorgenommen und einen Arbeitskreis Messen einberufen.

Im Interesse der Mitglieder und Marktteilnehmer wurden hier Optimierungsansätze aufgezeigt und Lösungsvorschläge erarbeitet und an den Messeveranstalter herangetragen.

Sehr zum Bedauern des GWW fanden diese aus unterschiedlichen Gründen im PSI-Messekonzept 2018 kaum Berücksichtigung.

Lediglich die Verwendung von Shortcodes auf den Eintrittskarten sowie eine im Umfang reduzierte Erfassung von Kundendaten hat das PSI als Messeveranstalter für 2018 zusichern können. Alle anderen vom AK Messen vorgetragenen Ansinnen sind laut Aussage des PSI, dem als Messeveranstalter letztlich die unternehmerische Entscheidungshoheit obliegt, nicht umsetzbar.

 

Nach Anhörung und auf Empfehlung des Arbeitskreis Messen hat der GWW-Vorstand in seiner jüngsten Vorstandssitzung am 14. Septemberbeschlossen, das für 2018 vom PSI vorgestellte Konzept zum Industriekundentag nicht mitzutragen und dies entsprechend an die Mitglieder des Verbandes zu kommunizieren. Das PSI hatte daraufhin eine erneute Prüfung der vorgetragenen Optimierungsansätze bis Anfang Oktober in Aussicht gestellt, scheint für 2018 offenbar aber keine weiterreichenden konzeptionellen Änderungen mehr vornehmen zu können.

 

Ronald Eckert kommt als Leiter des AK Messen zu folgendem Schluss: „Die durch den AK Messe analysierten Probleme der Auftaktveranstaltung 2017 sind benannt und mit Verbesserungsvorschlägen untermauert worden.

Die Empfehlungen aus dem AK sind meines Dafürhaltens nach nicht oder nur unzureichend berücksichtigt worden. Eine zielführende Verschärfung der AGB, die das Hausrecht des Veranstalters deutlich herausstellt, ist laut PSI nicht mehr möglich, da durch das bereits angelaufene Rebooking direkt nach der PSI in einen laufenden Prozess eingegriffen würde.

Das durch AK-Teammitglieder mehrheitlich favorisierte NEWSWEEK-Tool ist aus diversen Gründen abgelehnt worden.

Die Nutzung von Bruttopreislisten (generelle Nutzung beispielsweise an allen Messetagen) wurde mit der Begründung durch das UWG und Verweis der Fachmesse abgelehnt.

Direktkontakte zwischen Aussteller und Industrie sind mehr durch Freiwilligkeit als durch eindeutige AGB unterbunden.“

Vorstand und Beirat sind aber bestrebt, im Sinne der GWW-Mitglieder konzeptionelle Änderungen für 2019 zu erwirken.

 

 

Foto: PSI/Behrendt und Rausch

TREND 2017: Fachmesse zeigt sich von ihrer besten Seite

Dass es sich bei der TREND um Deutschlands beliebtesten und angesehensten Branchenevent der Werbeartikel-Wirtschaft handelt, davon konnte sich auch 2017 wieder eine steigende Anzahl interessierter Besucher überzeugen.

 

Zur GWW-TREND am 15. September in der Mainzer Rheingoldhalle empfingen 123 Aussteller 535 Werbeartikelberater. Die Besucher zeigten sich einmal mehr vom breiten Produktangebot mit vielen kreativen Neuheiten und Trends sowie von den geballten Produktinformationen begeistert. In angenehm freundschaftlichem Miteinander und unterstützt durch rundum gelöste Stimmung wurden neue Kontakte geknüpft und profitable Geschäfte abgeschlossen.

   

Unter teils erheblichem Aufwand hatten die ausstellenden Unternehmen für die eintägige Messeveranstaltung auf den einzelnen Flächen und Ständen mitunter sehr aufwendige, individuelle und ansprechende Areale (wie beispielsweise einer Eisbar und vielem mehr) gestaltet. „Der teilweise immense Aufwand mancher Aussteller fordert unseren großen Respekt und unseren Dank. Die Mühe, das Engagement und die Begeisterung, die die Aussteller hier an den Tag legen, tragen zur Wertsteigerung unserer TREND bei und verleihen dem Event sowie den Produkten unserer Branche einen würdigen Rahmen“, konstatierte der GWW-Vorsitzende Frank Dangmann. Dies unterstreicht aber auch die Bedeutung und Wertschätzung, welche die TREND, die nunmehr zum 31. Mal stattfand, innerhalb der Branche als einzig verbliebene B2B-Fachmesse genießt.

Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der ausstellenden Unternehmen um rund elf Prozent bei einem Besucherplus von sieben Prozent im Vergleich zu 2016. Aussteller und Besucher bestätigen, dass sich die TREND im Hinblick auf Vielfalt, Angebotstiefe sowie den dargebotenen Informationsaustausch und die Wissensvermittlung stetig weiterentwickelt.

 

Bereits am Vortag gewährte Rechtsanwalt Dr. Arun Kapoor in seinem gut besuchten rund 2,5 stündigen Vortrag zum Thema „Product Compliance in der Werbeartikelbranche – Rechtliche Konsequenzen unsicherer Werbemittel für Hersteller, Importeure und Berater“ interessierten Beratern und Lieferanten geballtes Branchenwissen und gab ihnen entsprechende Handlungsempfehlungen mit auf den Weg.

350 Gäste nutzten das daran anschließende abendliche Get-together im Kurfürstlichen Schloss, um sich in gelöster Atmosphäre zu unterhalten und Kontakte zu pflegen.

 

Der GWW sieht sich und sein Engagement für die Werbeartikel-Branche durch die weiterhin wachsende Beliebtheit der Fachmesse bestätigt und bedankt sich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern, die die TREND erneut zu einem besonderen Erlebnis für Aussteller und Besucher gemacht haben.

  

 

 

Steuerregeln für „Geschäftsgeschenke“

Steuerregeln für „Geschäftsgeschenke“ – diese hat der Bundesfinanzhof in einem Urteil kürzlich verschärft. Danach hätten viele Unternehmer ihre höherwertigen Werbeartikel möglicherweise nicht mehr als Betriebsausgabe abziehen können. Auf unsere Nachfrage gibt das Bundesfinanzministerium jetzt Entwarnung: Es bleibt bei der bisherigen Rechtslage! Das dürfte vielen Unternehmern den Einsatz von haptischer Werbung etwa für die nächste Weihnachtszeit erleichtern.

Im Einzelnen: Der Bundesfinanzhof hat am 30. März 2017 (Az.: IV R 13/14) entschieden, dass die für einen Werbeartikel übernommene Pauschalsteuer ein zweites Geschenk ist. Das heißt, der Wert des Werbeartikels nebst Steuer wird zusammengerechnet. Überschreitet die Summe dann den Betrag von 35 Euro, entfällt der Betriebsausgabenabzug. Für die Praxis hätte das Urteil fatale Folgen, denn bisher wurde die Pauschalsteuer nicht in die 35 Euro-Grenze mit eingerechnet. Die gegenständlichen Werbeträger hätten also deutlich billiger werden müssen, um noch genug Raum für die Pauschalsteuer zu lassen, die immerhin 30 Prozent beträgt. Auf Nachfrage des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. gibt das Bundesfinanzministerium nun Entwarnung. Zwar wird das Urteil im Bundessteuerblatt veröffentlicht und ist damit für alle Finanzbeamten bindend, aber es soll eine Fußnote gesetzt werden. In dieser soll auf das Verwaltungsschreiben vom 19. Mai 2015 verwiesen werden. Das heißt, für den Betriebsausgabenabzug (35 Euro-Grenze) zählt allein der Wert des Werbeartikels!

Hintergrund

Beim Empfänger zählen Geschenke, die die Geschäftsbeziehung fördern, zum Einkommen und sind deshalb zu versteuern. Der  Unternehmer kann die Einkommensteuer für den Empfänger des Werbeartikels aber auch pauschal übernehmen. Nach Ansicht der Rechtsprechung kann der schenkende Geschäftspartner die Aufwendungen für den Werbeartikel als Betriebsausgabe abziehen, wenn dieser und die Steuer zusammen höchstens 35 Euro pro Jahr und Geschäftspartner betragen. Bisher rechnete die Finanzverwaltung die übernommene Pauschalsteuer nicht in die 35-Euro-Grenze ein, was für die Unternehmer günstiger war (H 37b EStR). Nach Auskunft des Bundesfinanzministeriums soll es bei dieser Rechtslage bleiben.

 

 

Foto: https://de.123rf.com/ Urheber : morganka

TREND 2017

Die TREND 2017 findet am 15. September in der Mainzer Rheingoldhalle statt. Der Gesamtverband erwartet zur wichtigsten reinen B2B-Werbeartikelmesse Deutschlands auch in diesem Jahr mehr als 100 Aussteller, die ihre Neuheiten für das kommende Werbeartikeljahr vorstellen. Besucher profitieren von einem gewinnbringenden Informationsaustausch.

2016 begeisterten 110 Ausstellerfirmen die mehr als 500 TREND-Besucher. Vorträge renommierter Fachleute, wie Steuerberaterin Frau Dr. Janine von Wolfersdorff oder Compliance-Experte Prof. Dr. Hans Rück, lockten Interessierte bereits am Vortag zur GWW-TREND. Ein Wissensvorsprung gegenüber der Konkurrenz, den sich so mancher Teilnehmer zu sichern wusste. Zusätzlichen Informationsaustausch zwischen Werbeartikellieferanten und Werbeartikelberatern erhielten die Gäste des abendlichen Get-togethers, die zudem ein Festmahl mit Livemusik genießen durften. Argumente, die klar für einen Besuch der TREND-Messe sprechen und die der GWW auch in diesem Jahr weiter ausbauen wird.

   

Die Gutenberg-Stadt Mainz zeichnet sich durch ihre zentrale Lage und die dadurch günstig gelegenen Verkehrswege aus. Die Altstadt ist wenige Fußminuten von der Rheingoldhalle entfernt und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Empfehlenswert wäre ein erholsames Wochenende im Anschluss an die TREND-Messe. Als Bauwerk der Modernen wurde die Rheingoldhalle am 9. November 1968 eingeweiht und 2007 umfangreich modernisiert. In den Räumen Kongresssaal, Rheinfoyer, Gutenbergsaal und Gutenbergfoyer finden die Aussteller auf circa 6.000 Quadratmetern Platz, ihre Produkte zu präsentieren. Zum Vorabend der GWW-TREND findet zudem im Kurfürstlichen Schloss, nur wenige Meter von der Rheingoldhalle entfernt, ein gewinnbringender Informationsaustausch aller Marktteilnehmer während eines familiären Get-togethers statt. Schon alleine der Besuch des Kurfürstlichen Schlosses lohnt sich, handelt es sich hierbei doch um eines der schönsten Renaissance-Gebäude Europas.

   

   

Werbeartikelberater, die sich zu einem Besuch der TREND 2017 entschließen, haben die Möglichkeit, sich über das Besucherformular anzumelden. Bitte beachten Sie, dass die Vergabe der Tickets zur Abendveranstaltung aufgrund des begrenzten Platzes abhängig vom Eingang der Anmeldungen erfolgt.

Werbeartikellieferanten können sich ausschließlich als GWW-Mitglied als Aussteller anmelden. Wer noch kein Mitglied ist, wendet sich bitte an die GWW-Geschäftsstelle und erfährt hier von aktuellen Angeboten, wie beispielsweise der Schnuppermitgliedschaft für das Jahr 2017.

 

Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V.

Johann-Schmitz-Platz 11
D-50226 Frechen
Tel +49(0)2234 – 379 06-0
Fax +49(0)2234 – 379 06-29
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Erneuter Besucherrekord der GWW-NEWSWEEK

Mit einem erneut ausgebauten Besucherrekord endete am 18. Mai in Frankfurt die diesjährige GWW-NEWSWEEK, deren Startschuss am 8. Mai in Dresden fiel. In insgesamt acht deutschen Städten machte die Werbeartikel-Roadshow Station und überzeugte wieder einmal dank innovativer wie interessanter Produktvielfalt, spannender Locations und feinem Catering.

86 Aussteller und 143 Händler empfingen an den acht Standorten insgesamt 4.214 Messegäste (Vergleich zum Vorjahr: 4.074). Kompetent informierten Aussteller und Berater über die neuesten Werbeartikel-Highlights und -Trends. Das breite Produktspektrum, die vielen Neuheiten, das Interesse der zahlreichen fachkundigen Kunden und Berater nebst dem allgegenwärtigen Informationsaustausch auf hohem Niveau sorgten allseits für zufriedene Gesichter und eine überaus positive Bewertung der Veranstaltung.

   

Beeindruckende Besucherzahlen

Den Auftakt zur Werbeartikelmesse bildete 2017 erstmalig die Stadt Dresden mit seinem Erlwein-Forum Ostrapark. Im Vergleich zum Vorjahr in Leipzig war Dresden mit 449 Besuchern (2016: 412) stärker frequentiert und demonstrierte so, wie wertvoll der Osten Deutschlands für die GWW-Roadshow ist. Am darauffolgenden NEWSWEEK-Messetag konnten im Berliner ESTREL 626 Gäste gezählt werden. Ein leichtes Plus zum Vorjahr (611). Im Hamburger Schuppen 52 kam es leider zu Beeinträchtigungen in der Verkehrsführung, wodurch immerhin noch 465 statt wie im Vorjahr 486 Gäste die Roadshow besuchten. Die BayArena in Leverkusen schloss die erste NEWSWEEK-Woche ab und erzielte mit 465 Besuchern ebenfalls ein gutes Ergebnis (Vorjahr: 486).

Die zweite GWW-NEWSWEEK-Woche startete am 15. Mai mit dem Messetag in der Meistersingerhalle in Nürnberg. Mit 482 Besuchern begeisterte die NEWSWEEK hier Aussteller wie Berater (2016: 456). Weiter ging es in die Eisbach Filmstudios in der Landeshauptstadt München, wo am Dienstag 486 Gäste gezählt werden konnten (427 in 2016). Vorletzte Etappe war die Porsche-Arena der Stadt Stuttgart und auch hier konnten die Besucherzahlen deutlich gesteigert werden (583; im Vorjahr 498). Mit 631 Besuchern bildete die Messe Frankfurt mit dem Congress Center am 18. Mai das Highlight der Tour.

Somit konnte die GWW-NEWSWEEK, die seit 15 Jahren stattfindet, ihre Besucherzahlen von Jahr zu Jahr kontinuierlich steigern. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Roadshow zunehmend in den Fokus von Agenturen, Marketingfachleuten und Entscheidern aus der Industrie rückt.

Der GWW e.V. bedankt sich auch an dieser Stelle bei allen Ausstellern und Werbeartikelberatern, die mit Ihren Kunden aus der Industrie auf der GWW-NEWSWEEK erschienen sind.

GWW-Jahreshauptversammlung 2017 auf hohem Niveau

Am 07., 08. Februar 2017 fand in Offenbach die Jahreshauptversammlung des Gesamtverbandes GWW statt.

Grundsätzlich eine gute Gelegenheit, im Kreise netter Kolleginnen, Kollegen und Freunde Kontakte zu pflegen, aber auch Wissenswertes zur Branchenentwicklung, zu relevanten Themen sowie den zukünftigen Aufgaben und Zielsetzungen des Verbandes zu erfahren. Eingeleitet wurde die Versammlung mit den auf den 07. Februar terminierten Sektionssitzungen.  Die eigentliche Jahrestagung begann am Folgetag mit der Berichterstattung zu den Verbandsaktivitäten der zurückliegenden Monate, zur aktuellen Finanzlage sowie zu den Messen GWW-NEWSWEEK, TREND und der PSI.

Wie bei seiner Wahl zum Vorsitzenden Ende 2015 bereits angekündigt, gab Patrick Politze bekannt, dass er sein Amt zum Juli dieses Jahres an einen Nachfolger übergeben werde. Dazu auserkoren habe er seinen Vorstandskollegen Frank Dangmann. Damit dürfte der Verband einen würdigen Nachfolger und fundierten Kenner der Branche gefunden haben. Als designierter Nachfolger betonte Frank Dangmann, sich dieser neuen Herausforderung zum Wohle der Branche mit großem Engagement widmen zu wollen.

Mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten und unter lange andauernden Standing Ovations wurde der amtierende Vorsitzende Patrick Politze für seine herausragenden Verdienste in seiner immerhin elfjährigen Verbandsarbeit bedacht, die im Zusammenschluss der Branchenverbände und zukunftsweisenden Neuausrichtung des GWW gipfelte.

Präsentiert wurde im weiteren Sitzungsverlauf der in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Rück erstellte Compliance-Leitfaden. In einer Podiumsdiskussion wurden zudem die Auswirkungen der Steuergesetzgebung auf die Werbeartikel-Wirtschaft erörtert.

   

Im Anschluss informierte Rechtsanwalt Dr. Arun Kapoor zu aktuellen Entwicklungen und Kennzeichnungspflichten, RA Thomas Roßbach zur Entwicklung eines verbandseigenen Gütesiegels und Prof. Ronnie Schöb von der Freien Universität Berlin zu den Auswirkungen des BREXIT auf Deutschland und die EU.

   

Der GWW-Vorsitzende Patrick Politze unterstrich abschließend nochmals die Notwendigkeit eines starken Branchenverbandes zur Realisierung besserer Rahmenbedingungen und appellierte an die Mitglieder, den GWW weiterhin zu unterstützen, sich in dessen Gremien zu engagieren und den Austausch zu pflegen.

Das Summermeeting des Gesamtverbandes ist vorgesehen für den 19., 20.Juni 2017.

   

 

Rückschau: Der GWW auf der PSI-Messe

Vom 10. bis 12. Januar 2017 fand in den Düsseldorfer Messehallen die PSI statt und läutete das neue Geschäftsjahr für die Werbeartikelbranche ein. Der GWW, der ebenfalls mit einem Stand vertreten war, nutzte die Gelegenheit, Besucher über die Arbeit und Aktivitäten des Verbandes sowie zu aktuellen Themen und Projekten zu informieren. Zudem wurden die Ergebnisse der aktuellen Werbeartikel-Wirkungsstudie am GWW-Stand in Auszügen vorgestellt.

Bereits auf der Pressekonferenz zur Eröffnung der PSI am 10. Januar präsentierte der GWW-Vorstandsvorsitzende Patrick Politze wesentliche Inhalte des neuen Werbeartikel-Monitors sowie der neuen Werbeartikel-Wirkungsstudie, die der GWW in Auftrag gegeben hatte. Für das zurückliegende Geschäftsjahr bilanziert die Werbeartikelwirtschaft demzufolge einen Gesamtumsatz in Höhe von 3,47 Mrd. Euro und bewegt sich damit nahezu unverändert auf dem hohen Vorjahresniveau. Waren die Ausgaben für Werbeartikel bei Klein- und Kleinstunternehmen im vergangenen Jahr leicht rückläufig, investierten mittlere und große Unternehmen im gleichen Zeitraum verstärkt in diese Werbeform. Weitaus größere Umsätze dürften der Werbeartikelbranche zuteil werden, wenn der Gesetzgeber die längst überfällige Gleichstellung des Werbeartikels zu anderen Werbeformen herstellen oder zumindest für eine einheitliche Handhabung bestehender Regelungen sorgen würde, so das Resultat des Branchenmonitors. So gaben rund 15% der befragten Unternehmen an, dass die den Werbeartikel betreffenden steuergesetzlichen Regelungen und Auflagen sie davon abhalte, Werbeartikel einzusetzen. Für die Werbeartikelbranche zunehmend schmerzvoller auch die Auswirkungen aufgrund von Fehlinterpretationen des Compliance-Begriffs und daraus resultierenden überbordenden Regelungen.

Denn nahezu jeder fünfte befragte Unternehmer gibt an, infolge bestehender Compliance-Reglungen auf den Einsatz von Werbeartikeln als Werbe- und Kommunikationsinstrument verzichten zu müssen, kleinere Unternehmen kürzen als Konsequenz zudem ihre Werbeausgaben, bei größeren Unternehmen wirkt sich die Compliance-Thematik auf die Produktauswahl und -ausgaben aus. Ergebnisse, die sich mit dem Gesamtverband der Werbeartikelwirtschaft vorliegenden Informationen decken, denen zufolge rund um das Thema Compliance gegenwärtig ein großer Mangel an Faktenwissen besteht und stattdessen Irritation und Verunsicherung vorherrschen. Denn in allen gängigen Compliance-Leitfäden steht: Werbe- und Streuartikel im Wert von bis zu 50 Euro gelten als „kleinere Aufmerksamkeiten“ und damit bei gelegentlichem Einsatz als unverfänglich und problemlos.

„Das Problem besteht darin, dass Werbe- und Streuartikel als Geschenke missverstanden werden“, erläutert Patrick Politze, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft. Geschenke sind persönliche Präsente bzw. Zuwendungen. Sie können beim Empfänger ein Gefühl der Verpflichtung hervorrufen, das geeignet ist, ihn in seinem Entscheidungsverhalten in unlauterer Weise zu beeinflussen, vor allem dann, wenn es sich um höherwertige oder exklusive Gegenstände handelt. Geschenke sind deshalb grundsätzlich compliance-sensibel. Werbe- und Streuartikel hingegen sind massenhaft hergestellte, mit Werbeanbringung versehene Gegenstände. Sie sind Werbeträger, keine Geschenke im Sinn einer persönlichen Zuwendung. Sie sind deshalb nicht geeignet, den Empfänger in unlauterer Weise zu beeinflussen. Aus Compliance-Sicht besteht demnach ein großer Unterschied zwischen Werbeartikeln und Geschenken. „Leider werden aus Unkenntnis Werbe- und Streuartikel mit Geschenken in einen Topf geworfen, das müssen wir klarstellen und darin besteht eine unserer wesentlichen Aufgaben in den kommenden Monaten“, so Patrick Politze. „Zudem machen wir uns weiterhin für die Neupositionierung des Werbeartikels im Steuerrecht und der Anerkennung als Betriebsausgabe stark. Wir werden unsere Forderungen den Verantwortlichen gegenüber konsequent weiter formulieren“, erläutert Politze.

Ungeachtet der steuerlichen Beschränkungen und der Compliance-Problematik bleibt der Werbeartikel das beliebteste Werbemedium, wie die Ergebnisse der aktuellen Werbewirkungsstudie belegen, die von der DIMA Marktforschung im Auftrag des GWW durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der aktuellen Studie belegen auf eindrucksvolle Weise, dass Werbeartikel zu den kosteneffizientesten Werbemedien überhaupt gehören.

Am Messestand selbst begrüßte der GWW zahlreiche Besucher, die mehr über den Verband erfahren wollten oder sich an einer Mitgliedschaft interessiert zeigten. Die Vielzahl angenehmer Diskussionen, die auch mit Mitgliedern geführt wurden, lässt den GWW ein positives Messefazit ziehen. Der Gesamtverband geht mit dem guten Gefühl ins neue Jahr, seine Mitgliederzahl weiter steigern zu können.

Einen TV-Bericht zur Messe finden Sie unter diesem Link.

 

Mit einem neu gestalteten Messeauftritt lockte der GWW Besucher an seinen Stand.

PSI-Messe 2017: GWW mit eigenem Stand

In der Zeit vom 10. bis 12. Januar findet in Düsseldorf die PSI-Messe statt. Selbstverständlich wird auch der Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. vertreten sein. Mitglieder, Freunde und GWW-Interessenten sind herzlich dazu eingeladen, uns in Halle 9, Standfläche H28, zu besuchen und sich die vielen verschiedenen Vorteile der GWW-Mitgliedschaft näherbringen zu lassen.
Informieren Sie sich bei uns über die attraktiven GWW-Messeangebote „GWW-TREND“ und die „GWW-NEWSWEEK“. Gerne erläutern wir Ihnen auch die Ergebnisse der aktuellen Werbeartikel-Wirkungsstudie und zeigen Ihnen, wie Sie diese gewinnbringend nutzen können. Erfahren Sie, welche Sonderkonditionen und Unterstützungen im alltäglichen Business Mitglieder erhalten.
Der Gesamtverband steht für Qualität – sowohl was die Beratung als auch die Produkte seiner Mitglieder angeht. Wer bei einem GWW-Mitglied einkauft, kann sich sicher sein, dass hier verantwortungsbewusst während der Herstellung und dem Vertrieb von Werbeartikeln gehandelt wird – sei es in Bezug auf die Arbeitnehmer, auf die verwendeten Ressourcen oder im Zusammenspiel der unterschiedlichen Marktteilnehmer. Sensibilisieren Sie Ihre Kunden für die Qualitätsansprüche und Rechtskonformität, für deren Wahrung unsere über 300 Mitglieder einstehen.
Gerne treten wir mit Ihnen in den direkten Dialog und stellen Ihnen den Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft sowie seine Leistungen genauer vor. Besuchen Sie uns auf der PSI-Messe in Halle 9, Stand H28. Wir freuen uns auf Sie!