GWW-NEWSWEEK mit fulminantem Start – GWW-TREND Frühjahr verschneit
Kühler Start, aber hohe Betriebstemperaturen
Der Wettergott setzt ebenfalls auf haptische Erlebnisse: pünktlich zu den Frühjahrsmessen des GWW ab dem 27. Januar in Frankfurt verwandelten sich weite Teile der Republik in ein Schneeparadies. Vor allem Aussteller aus dem südlichen Teil Deutschlands hatten mit verschärften Anreisebedingungen zu kämpfen, nahmen die Herausforderung allerdings entschlossen an und sorgten anschließend für „kreative Hitze“ auf den GWW-Messen. Wie schon in den Vorjahren präsentierte der GWW mit der GWW-TREND Frühjahr 2026 und der GWW-NEWSWEEK 2026 in Frankfurt seine zwei Messeformate an aufeinanderfolgenden Tagen (27./28. Januar), die zwar unterschiedlicher kaum sein könnten, sich aber doch ideal ergänzen: konzentrierter, geschlossener Branchendialog auf der einen, lebendiger Kreativ-Marktplatz mit Industriekundenbeteiligung auf der anderen Seite.
Die widrigen Wetterbedingungen sorgten trotz guter Anmeldezahlen für eine hohe No-Show-Rate, so dass mit knapp 200 Besuchern die Resonanz auf der GWW-TREND Frühjahr in diesem Jahr unter den Erwartungen blieb.
Positiver Nebeneffekt: Aussteller und Berater hatten so mehr Zeit füreinander. „Ich habe mich auf einer Messe noch nie so intensiv mit einigen Ausstellern beschäftigen und austauschen können wie auf dieser TREND!“, äußerte sich Eva Hassenbach (Hassenbach Werbemittel Mainz GmbH & Co. KG). Spätestens am Abend taute auch die letzte Winterstarre auf: Beim Casino-Abend im Maritim-Hotel ging es bei Black Jack und Roulette wortwörtlich rund, einige Branchenteilnehmer zeigten sich von ihrer „abgezocktesten“ Seite (wenn auch nur mit Spielgeld ). Die Gespräche wurden lebhafter, die Verbindungen stärker: Unterm Strich ein entspannter und gelungener Auftakt ins neue Branchenjahr.
Zum Auftakt der GWW-NEWSWEEK am Folgetag setzte der Gesamtverband auf der eigenen Pressekonferenz ein wichtiges Zeichen für die Branche: Eine vom GWW initiierte und geförderte Studie zur Werbeartikel-Affinität der Generation Z bildete die Grundlage eines neuen Marketingfachbuchs zu Grundlagen, Formen und Wirkungen von Werbeartikeln. Damit ist nun auch der Werbeartikel als eigenständige Werbedisziplin wissenschaftlich verankert und eine starke Brücke zwischen Forschung und Marketingpraxis geschlagen worden. Gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft, Werbewirtschaft und Marktforschung stellte Prof. Dr. H. Dieter Dahlhoff Buch und Studienergebnisse vor.
Volles Haus dann am GWW-NEWSWEEK-Tag am 28. Januar: Gleiches Gebäude, aber nochmals erhöhte Temperatur – den 730 Besuchern sei Dank. Diese Rekordbeteiligung der Industrie-Kundschaft (höchster Besucherwert eines einzelnen GWW-NEWSWEEK-Standortes!) sorgte bei Ausstellern sowie Beratern gleichermaßen für glühende Gesichter: „Vom Gefühl her steckt auf dieser Messe echt was dahinter. Wir hatten hier einen guten Mix, interessante Großkunden – die wussten, was sie wollten!“ (Philip Steinbach, SIGG Deutschland GmbH). Auch durch die großzügige Anlage im Gebäude FORUM der Messe Frankfurt wurde die Messe für Aussteller und Kunden zu einem inspirierenden Werbeartikel-Event, das durch die ausgelassene Atmosphäre und die wie stets gute Organisation abgerundet wurde.
In der Folgewoche ging es selbst für erfahrene Messe-Profis ans Eingemachte: Mit den NEWSWEEK-Standorten Hamburg (03.02.), Bielefeld (04.02.) und Dortmund (05.02.) schaltete der GWW einen Gang hoch und brachte die ganze Werbepower gegenständlicher Werbemedien in den Rest des Landes – und unter die Leute: In Hamburg und Dortmund blieben die Besucherzahlen mit 575 bzw. 363 auf dem stabilen Niveau des Vorjahres. Lediglich in Bielefeld machte Eisregen vielen Besuchern aus dem Norden einen Strich durch die Rechnung; dennoch nutzten auch hier 299 Gäste die Gelegenheit, um sich persönlich über die Highlights des laufenden Werbeartikel-Saison zu informieren.
Nach dieser „Einlage“ nimmt der GWW in der jecken Karnevalszeit etwas Dampf vom Kessel: Erst am 24. Februar 2026 macht der Werbeartikel-Zug des Verbandes in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle Halt. Auch dort stehen die Zeichen auf Erfolg: Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind für diesen Standort 14 Agenturen und Händler mit Countern angemeldet – ebenfalls ein Rekord für die seit mehr als zwanzig Jahren etablierte Roadshow. Ein starkes Zeichen für den Elan und das Engagement der beratenden Teile der Branche: Mag es draußen noch so kalt sein, die Werbeartikelbranche kommt schnell auf Temperatur!
Der GWW freut sich auf weitere spannende Messetage mit engagierten Ausstellern, kompetenten Beratern und fröhlichen Werbekunden!









