Bis zu achtmal weniger CO²-Emissionen als bei digitaler Werbung

Mehr Wirkung, weniger CO²: Neue Studie belegt CO²-Effizenz haptischer Werbeträger

Wie klimaverträglich sind unterschiedliche Werbeformen tatsächlich? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer von führenden US-amerikanischen und europäischen Werbeartikelverbänden (darunter der GWW) auf den Weg gebrachten Studie, deren Ergebnisse seit Februar 2026 vorliegen und die den CO²-Fußabdruck von Werbeartikeln systematisch mit anderen zentralen Werbekanälen wie Digital-, TV-, Radio-, Print- und Außenwerbung vergleicht. Ziel war es, erstmals belastbare Vergleichswerte zu schaffen, die Marketingverantwortlichen ermöglichen, Werbewirkung und Umweltverträglichkeit gemeinsam zu bewerten.

Für die Untersuchung wurden reale Verkaufs- und Produktdaten eines ganzen Jahres von großen Werbeartikelanbietern aus Europa und den USA herangezogen und mithilfe spezialisierter, für die Werbeartikelbranche entwickelter und nach ISO 14067-Grundsätzen zertifizierter CO²-Tracking-Tools ausgewertet. Dabei wurde der gesamte Lebenszyklus der Produkte – von Material und Herstellung über Transport und Nutzung bis zur Entsorgung – berücksichtigt. Für andere Medienkanäle wurden verfügbare Branchenstudien und Marktdaten herangezogen, um Emissionen pro Werbekontakt, pro erinnerter Werbewirkung, pro Kampagne und pro eingesetztem Werbebudget vergleichbar zu machen.

Das Ergebnis ist eindeutig: Werbeartikel zählen über alle untersuchten Kennzahlen hinweg zu den CO²-ärmsten Werbeformen. Besonders deutlich wird dies bei den Emissionen pro Werbekontakt und pro erinnerter Werbewirkung. Grund dafür ist die lange Nutzungsdauer vieler Werbeartikel: Sie begleiten Menschen oft über Monate oder Jahre hinweg im Alltag und erzeugen so eine Vielzahl von Kontakten bei gleichzeitig hoher Werbe­erinnerung, und das mit vergleichsweise geringem Ressourcenaufwand pro Nutzung. Das Werbeartikel mitunter achtmal so CO²-effizient sind wie vergleichbare Werbeformen, ist einer der deutlichsten Studienbefunde.

Gleichzeitig zählen Werbeartikel zu den Werbeformen mit den niedrigsten CO²-Emissionen pro eingesetztem Werbe-Euro und verbinden so Nachhaltigkeit mit Effizienz. Besonders positiv wirkt sich der Einsatz nachhaltiger Werbeartikel auch auf das Unternehmensimage aus: 74 % der Konsumentinnen und Konsumenten bewerten nachhaltig werbende Unternehmen sympathischer.