GWW macht Druck bei der Werbeartikelbesteuerung

Schluss mit kleinteiliger Kontrollbürokratie: Der GWW fordert eine grundlegende Neuausrichtung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Werbeartikel

Der Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. (GWW) hat seine politische Initiative zur steuerlichen Behandlung von Werbeartikeln intensiviert. Im Mittelpunkt steht dabei die Forderung nach einer Anhebung der Freigrenze für Streuartikel auf 20 Euro sowie dem Wegfall der mit der derzeitigen Praxis verbundenen Aufzeichnungspflichten. Nach Auffassung des Verbandes führen die bestehenden Regelungen zu erheblichem bürokratischem Aufwand und schaffen Rechtsunsicherheit für Unternehmen (siehe hierzu auch das Interview mit GWW-Vorstandsvorsitz Frank Jansen, Dedica Ausgabe 2/2026).

Der GWW darin einen wichtigen Hebel zum Bürokratieabbau und zur Stärkung mittelständischer Unternehmen. Gleichzeitig soll eine praxistauglichere Regelung den Einsatz hochwertiger Werbeartikel erleichtern und zusätzliche wirtschaftliche Impulse setzen. Diese Einschätzung stützt der Verband durch eine belastbare Steuereinnahmenschätzung, die Mitgliedern des GWW im geschützten Mitgliederbereich der GWW-Homepage zur Verfügung steht, ebenso wie das Forderungspapier über die Vereinfachung und Entbürokratisierung der steuerlichen Behandlung von Werbeartikeln, welches die Grundlage der aktuellen Forderungen des Verbands bildet.

Um die politische Arbeit weiter zu unterstützen, bittet der GWW seine Mitglieder auch weiterhin um aktive Mitwirkung. Unternehmen, die bei steuerlichen Betriebsprüfungen Erfahrungen mit der Behandlung von Werbeartikeln gemacht haben oder auf widersprüchliche Auslegungen gestoßen sind, werden gebeten, diese Fälle der GWW-Geschäftsstelle zuzutragen.