Wirtschaftsfaktor Werbeartikel: Studie schätzt globalen ökonomischen „Fußabdruck“ der Werbeartikelbranche auf 406,2 Milliarden Euro!
Eine neue globale Studie von Oxford Economics zeigt erstmals die tatsächliche Dimension der Branche. Weltweit stützt das Ökosystem rund um Werbeartikel, Merchandising und Licensing rund 406,2 Mrd. EUR Wirtschaftsleistung. Die deutsche Werbeartikelbranche zählt dabei zur absoluten Weltspitze.
Die von der Promotional Products Association International (PPAI) beauftragte und vom GWW als deutschem Partner unterstützte Studie nimmt erstmals die gesamte Wertschöpfungskette, von Herstellung und Veredelung über Handel und E-Commerce bis zu Fulfillment und Markenaktivierung in den Blick und ermöglicht aufregende Einsichten in die globalen Marktzahlen (die vollständigen Studienergebnisse finden Sie im Mitgliederbereich).
Die erhobenen Zahlen sprechen für sich: Weltweit sichert die Branche 11,9 Millionen Arbeitsplätze, generiert 121,5 Mrd. EUR Steuereinnahmen und stützt 406,2 Mrd. EUR des globalen BIP. Die Position der Werbeartikelbranche in Deutschland überzeugt ebenfalls: Mit einem BIP-Beitrag von 14,9 Mrd. EUR ist Deutschland der viertgrößte Werbeartikelmarkt der Welt, die ersten drei Plätze belegen die USA, China und Japan. Die Branche sichert nach Schätzungen von Oxford Economics hierzulande rund 171.000 Arbeitsplätze: Neben den 75.000 Arbeitsplätzen, die direkt von der Branche für die Herstellung, Veredelung und den Vertrieb von Werbeartikeln generiert werden, werden weitere 54.000 Arbeitsplätze durch die Ausgaben in der Lieferkette (indirekte Effekte) geschaffen, während weitere 42.000 Arbeitsplätze durch lohninduzierte Ausgabeneffekte (induzierte Effekte) generiert werden.
Noch deutlicher wird ihre volkswirtschaftliche Bedeutung beim Steueraufkommen: 6,3 Mrd. EUR fließen durch das wirtschaftliche Ökosystem der Branche an den deutschen Staat. Damit liegt Deutschland weltweit auf Rang drei, das erreichte Steuervolumen entspricht dabei ungefähr dem Haushalt Sachsen-Anhalts aus dem Jahr 2025. Für den Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. sind die Ergebnisse auch eine wirtschaftspolitische Botschaft. „Wer Werbeartikel noch immer für eine wirtschaftliche Nebensache hält, sollte sich diese Zahlen zweimal ansehen“, äußert sich GWW-Geschäftsführer Ralf Uwe Scheider. „Deutschland ist der viertgrößte Werbeartikelmarkt der Welt, unsere Branche bietet 171.000 Arbeitsplätze und 6,3 Milliarden Euro Steuereinnahmen zuzüglich Beiträge für die Sozialkassen! Das ist nicht weniger als der Beitrag der deutschen Tourismusindustrie, aller Reisebüros und Reiseveranstalter. Nahezu jeder Verbraucher in Deutschland besitzt und nutzt gerne mindestens einen Werbeartikel und nimmt Werbung wahr. Jetzt brauchen wir nur noch weniger Bürokratie und eine klare steuerliche Behandlung, dann wird der positive Beitrag zum Gemeinwohl noch größer und deutsche Arbeitsplätze werden nicht nur gesichert, sondern auch geschaffen!“.




