Neuigkeiten rund um den BWL Bundesverband Werbeartikel Lieferanten e.V.

GWW-Round-Table-Gespräch in Bielefeld

In der Absicht, den Meinungsaustausch untereinander zu fördern und somit die Zusammenarbeit der Berater und Lieferanten zu stärken, versammelten sich auf Einladung des GWW am 12. März bei HALFAR in Bielefeld mehrere Berater und Lieferanten an einem Tisch.

Um den Dialog unter seinen Mitgliedern, aber auch darüber hinaus zu intensivieren, wird der Gesamtverband unter Leitung von Ralf Hesse ab sofort in unregelmäßigen Abständen zu regionalen Round-Table-Gesprächen einladen. Die Gesprächsrunden sollen dazu dienen, Geschäftspartnern weiterreichende Einblicke in die eigene Tagesarbeit und die damit verbundenen Problemstellungen zu gewähren, um da, wo möglich, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und miteinander die Vertriebsschiene im Wettbewerb um den gemeinsamen Endkunden zu stärken.

In überschaubarer Runde diskutierten die Teilnehmer die mitunter als belastend empfundenen veränderten Marktbedingungen, ob infolge zunehmender umfassender Ausschreibungen, überzogener Forderungen auf Endkundenseite, den Margenverfall uvm.

Thematisiert wurden auch die Herausforderungen infolge von außen auf den Markt drängender Unternehmen wie Flyeralarm, Amazon etc.

Der offene und ungezwungene Austausch wurde von allen Teilnehmern äußerst positiv bewertet und soll bereits in wenigen Wochen an anderer Stätte in die zweite Runde gehen.

GWW legt Ergebnisse des aktuellen Werbeartikel-Monitors vor

GWW legt Ergebnisse des aktuellen Werbeartikel-Monitors vor. Werbeartikelumsatz klettert erstmals über 3,5-Milliarden-Marke.

Köln. Für das zurückliegende Geschäftsjahr bilanziert die Werbeartikel-Wirtschaft mit einem Gesamtumsatz in Höhe von 3,504 Milliarden Euro einen neuen Höchststand und überschreitet somit erstmals die 3,5-Mrd.-Grenze.

Waren die Ausgaben für Werbeartikel bei Klein- und Kleinstunternehmen in 2016 noch leicht rückläufig, investierten auch sie in den zurückliegenden Monaten verstärkt in diese Werbeform.
Dass der Trend zum intensiven Einsatz von Werbeartikeln anhalten wird, belegt die Studie deutlich: Jedes fünfte befragte Unternehmen plant, zukünftig mehr Geld in den Werbeartikel zu investieren. „Dass die Investitionen der Unternehmen in den Werbeartikel steigen, dokumentiert die große Beliebtheit unserer Werbeform“, erklärt Frank Dangmann, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft. „Die Unternehmen wissen die vielen Vorzüge des Werbeartikels mehr und mehr zu schätzen und sind von der nachhaltigen Werbewirkung sowie der positiven Auswirkung aufs Unternehmensimage zu einem letztlich ausgezeichneten Preis- / Leistungsverhältnis völlig überzeugt.“

Den Ergebnissen des aktuellen Monitors zufolge machen die Ausgaben für Werbeartikel unabhängig von der Unternehmensgröße einen erheblichen Anteil am Werbebudget aus. Fast jedes Großunternehmen* und 75 Prozent aller mittelständischen Unternehmen* setzen in der Kommunikation mit ihren Kunden Werbeartikel ein. Jedes dritte Kleinst-*, Klein-* oder auch Großunternehmen* sieht bis zu 20 Prozent seiner Werbeausgaben für Werbeartikel vor und bei Unternehmen mittlerer Größe investiert sogar jedes zweite in dieser Größenordnung. Mehr als 20% ihrer Werbeausgaben ordnen 57 Prozent der Kleinstunternehmen, 24 Prozent der Klein-, 7 Prozent der mittelständischen und beachtliche 10 Prozent der Großunternehmen dieser Werbeform zu.
Jeder dritte Befragte gibt an, dass die Ausgaben für Werbeartikel in seinem Unternehmen binnen der letzten fünf Jahre gestiegen bis stark gestiegen sind und jedes fünfte Unternehmen rechnet auch zukünftig mit einer weiteren Ausgabensteigerung für Werbeartikel.
Schmerzvoll bleiben für die Werbeartikelbranche weiterhin die Auswirkungen aufgrund von Fehlinterpretationen des Compliance-Begriffs und den daraus resultierenden überharten firmeninternen Regelungen.

Rund ein Drittel der befragten Unternehmer berichtet vom Einfluss der bestehenden Compliance-Reglungen auf den Einsatz von Werbeartikeln als Werbe- und Kommunikationsinstrument – bei größeren Unternehmen ist es sogar die Hälfte. Auswirkung hat das vor allem auf den Anteil der Streuwerbeartikel bis zehn Euro, der von 77 auf 89 Prozent anwuchs.
„Ich bin davon überzeugt, dass wir mit unserem 2017 veröffentlichten Compliance-Leitfaden einen ersten großen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben“, erläutert Dangmann. „Mit ihm können wir die häufigsten Argumente von übervorsichtigen Compliance-Beauftragten fundiert entkräften.“

„Zudem liegt es an uns, Nicht-Nutzer vom Werbeartikel zu überzeugen“, so Dangmann weiter. „Wir müssen diesen Unternehmen verstärkt Wirkungs- und Effizienzbelege sowie erfolgreiche Praxisbeispiele aufzeigen und sie dadurch für unsere Werbeform gewinnen.“

Die positiven Zahlen des Werbeartikel-Monitors stützen auch die Ergebnisse der Werbewirkungsstudie, die von der DIMA Marktforschung im Auftrag des GWW im Jahr zuvor durchgeführt wurde. Einmal mehr steht der Werbeartikel als beliebtester Kommunikationskanal noch vor der Onlinewerbung und Fachmedien. „Die Ergebnisse der aktuellen Studie belegen erneut auf eindrucksvolle Weise, dass Werbeartikel zu den kosteneffizientesten Werbemedien überhaupt gehören“, so Dangmann.

Personelle Veränderungen im GWW-Vorstand

In der GWW Vorstandssitzung am 30. November haben die Vorstandsmitglieder Michael Freter und Manfred Schlösser überraschend mitgeteilt, dass sie für die kommende Vorstandswahl am 1. Februar 2018 nicht mehr für ein Vorstandsamt kandidieren werden.

Wir bedauern diesen Entschluss, nehmen ihn aber gleichzeitig mit allem Respekt zur Kenntnis. Haben Michael Freter (Geschäftsführer PSI) und Manfred Schlösser (Inhaber Edit Line Verlag und Chefredakteur PSI Journal) doch über 9 bzw. 15 Jahre die Verbandsarbeit bereichert und die Entwicklung unserer Branche entscheidend mitgeprägt. Sie waren wichtige Säulen der Vorstandsarbeit des GWW. Dafür gilt ihnen unser Dank. Gleichzeitig zeigen wir dafür Verständnis, dass mit dieser Entscheidung mögliche Interessenkonflikte vermieden werden sollen.

Die vermeintliche Stärke des PSI mit zwei von fünf Vorständen im GWW-Vorstand, wobei Manfred Schlösser für die Businesspartner der Branche im Vorstand war, hatte in einem Teil der Mitgliedschaft verstärkt Kritik hervorgerufen. Freter und Schlösser betonten zu Beginn der Vorstandssitzung, dass jetzt der GWW wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen müsse, denn dies sei für eine so wichtige Interessenvertretung Grundlage jeder erfolgreichen Arbeit.

Der Vorstand des GWW begrüßt, dass das PSI auch weiterhin als Mitglied im GWW die Verbandsarbeit aktiv unterstützen wird.

Gesamtverband trägt PSI-Messekonzept “Industrietag 2018” nicht mit

Im Nachgang zur diesjährigen PSI-Messe, zu der das PSI erstmals auch Entscheider aus der Industrie zugelassen hatte, hat der Gesamtverband GWW als Interessenvertretung der Branche eine Mitgliederbefragung vorgenommen und einen Arbeitskreis Messen einberufen.

Im Interesse der Mitglieder und Marktteilnehmer wurden hier Optimierungsansätze aufgezeigt und Lösungsvorschläge erarbeitet und an den Messeveranstalter herangetragen.

Sehr zum Bedauern des GWW fanden diese aus unterschiedlichen Gründen im PSI-Messekonzept 2018 kaum Berücksichtigung.

Lediglich die Verwendung von Shortcodes auf den Eintrittskarten sowie eine im Umfang reduzierte Erfassung von Kundendaten hat das PSI als Messeveranstalter für 2018 zusichern können. Alle anderen vom AK Messen vorgetragenen Ansinnen sind laut Aussage des PSI, dem als Messeveranstalter letztlich die unternehmerische Entscheidungshoheit obliegt, nicht umsetzbar.

 

Nach Anhörung und auf Empfehlung des Arbeitskreis Messen hat der GWW-Vorstand in seiner jüngsten Vorstandssitzung am 14. Septemberbeschlossen, das für 2018 vom PSI vorgestellte Konzept zum Industriekundentag nicht mitzutragen und dies entsprechend an die Mitglieder des Verbandes zu kommunizieren. Das PSI hatte daraufhin eine erneute Prüfung der vorgetragenen Optimierungsansätze bis Anfang Oktober in Aussicht gestellt, scheint für 2018 offenbar aber keine weiterreichenden konzeptionellen Änderungen mehr vornehmen zu können.

 

Ronald Eckert kommt als Leiter des AK Messen zu folgendem Schluss: „Die durch den AK Messe analysierten Probleme der Auftaktveranstaltung 2017 sind benannt und mit Verbesserungsvorschlägen untermauert worden.

Die Empfehlungen aus dem AK sind meines Dafürhaltens nach nicht oder nur unzureichend berücksichtigt worden. Eine zielführende Verschärfung der AGB, die das Hausrecht des Veranstalters deutlich herausstellt, ist laut PSI nicht mehr möglich, da durch das bereits angelaufene Rebooking direkt nach der PSI in einen laufenden Prozess eingegriffen würde.

Das durch AK-Teammitglieder mehrheitlich favorisierte NEWSWEEK-Tool ist aus diversen Gründen abgelehnt worden.

Die Nutzung von Bruttopreislisten (generelle Nutzung beispielsweise an allen Messetagen) wurde mit der Begründung durch das UWG und Verweis der Fachmesse abgelehnt.

Direktkontakte zwischen Aussteller und Industrie sind mehr durch Freiwilligkeit als durch eindeutige AGB unterbunden.“

Vorstand und Beirat sind aber bestrebt, im Sinne der GWW-Mitglieder konzeptionelle Änderungen für 2019 zu erwirken.

 

 

Foto: PSI/Behrendt und Rausch

TREND 2017: Fachmesse zeigt sich von ihrer besten Seite

Dass es sich bei der TREND um Deutschlands beliebtesten und angesehensten Branchenevent der Werbeartikel-Wirtschaft handelt, davon konnte sich auch 2017 wieder eine steigende Anzahl interessierter Besucher überzeugen.

 

Zur GWW-TREND am 15. September in der Mainzer Rheingoldhalle empfingen 123 Aussteller 535 Werbeartikelberater. Die Besucher zeigten sich einmal mehr vom breiten Produktangebot mit vielen kreativen Neuheiten und Trends sowie von den geballten Produktinformationen begeistert. In angenehm freundschaftlichem Miteinander und unterstützt durch rundum gelöste Stimmung wurden neue Kontakte geknüpft und profitable Geschäfte abgeschlossen.

   

Unter teils erheblichem Aufwand hatten die ausstellenden Unternehmen für die eintägige Messeveranstaltung auf den einzelnen Flächen und Ständen mitunter sehr aufwendige, individuelle und ansprechende Areale (wie beispielsweise einer Eisbar und vielem mehr) gestaltet. „Der teilweise immense Aufwand mancher Aussteller fordert unseren großen Respekt und unseren Dank. Die Mühe, das Engagement und die Begeisterung, die die Aussteller hier an den Tag legen, tragen zur Wertsteigerung unserer TREND bei und verleihen dem Event sowie den Produkten unserer Branche einen würdigen Rahmen“, konstatierte der GWW-Vorsitzende Frank Dangmann. Dies unterstreicht aber auch die Bedeutung und Wertschätzung, welche die TREND, die nunmehr zum 31. Mal stattfand, innerhalb der Branche als einzig verbliebene B2B-Fachmesse genießt.

Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der ausstellenden Unternehmen um rund elf Prozent bei einem Besucherplus von sieben Prozent im Vergleich zu 2016. Aussteller und Besucher bestätigen, dass sich die TREND im Hinblick auf Vielfalt, Angebotstiefe sowie den dargebotenen Informationsaustausch und die Wissensvermittlung stetig weiterentwickelt.

 

Bereits am Vortag gewährte Rechtsanwalt Dr. Arun Kapoor in seinem gut besuchten rund 2,5 stündigen Vortrag zum Thema „Product Compliance in der Werbeartikelbranche – Rechtliche Konsequenzen unsicherer Werbemittel für Hersteller, Importeure und Berater“ interessierten Beratern und Lieferanten geballtes Branchenwissen und gab ihnen entsprechende Handlungsempfehlungen mit auf den Weg.

350 Gäste nutzten das daran anschließende abendliche Get-together im Kurfürstlichen Schloss, um sich in gelöster Atmosphäre zu unterhalten und Kontakte zu pflegen.

 

Der GWW sieht sich und sein Engagement für die Werbeartikel-Branche durch die weiterhin wachsende Beliebtheit der Fachmesse bestätigt und bedankt sich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern, die die TREND erneut zu einem besonderen Erlebnis für Aussteller und Besucher gemacht haben.

  

 

 

Steuerregeln für „Geschäftsgeschenke“

Steuerregeln für „Geschäftsgeschenke“ – diese hat der Bundesfinanzhof in einem Urteil kürzlich verschärft. Danach hätten viele Unternehmer ihre höherwertigen Werbeartikel möglicherweise nicht mehr als Betriebsausgabe abziehen können. Auf unsere Nachfrage gibt das Bundesfinanzministerium jetzt Entwarnung: Es bleibt bei der bisherigen Rechtslage! Das dürfte vielen Unternehmern den Einsatz von haptischer Werbung etwa für die nächste Weihnachtszeit erleichtern.

Im Einzelnen: Der Bundesfinanzhof hat am 30. März 2017 (Az.: IV R 13/14) entschieden, dass die für einen Werbeartikel übernommene Pauschalsteuer ein zweites Geschenk ist. Das heißt, der Wert des Werbeartikels nebst Steuer wird zusammengerechnet. Überschreitet die Summe dann den Betrag von 35 Euro, entfällt der Betriebsausgabenabzug. Für die Praxis hätte das Urteil fatale Folgen, denn bisher wurde die Pauschalsteuer nicht in die 35 Euro-Grenze mit eingerechnet. Die gegenständlichen Werbeträger hätten also deutlich billiger werden müssen, um noch genug Raum für die Pauschalsteuer zu lassen, die immerhin 30 Prozent beträgt. Auf Nachfrage des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. gibt das Bundesfinanzministerium nun Entwarnung. Zwar wird das Urteil im Bundessteuerblatt veröffentlicht und ist damit für alle Finanzbeamten bindend, aber es soll eine Fußnote gesetzt werden. In dieser soll auf das Verwaltungsschreiben vom 19. Mai 2015 verwiesen werden. Das heißt, für den Betriebsausgabenabzug (35 Euro-Grenze) zählt allein der Wert des Werbeartikels!

Hintergrund

Beim Empfänger zählen Geschenke, die die Geschäftsbeziehung fördern, zum Einkommen und sind deshalb zu versteuern. Der  Unternehmer kann die Einkommensteuer für den Empfänger des Werbeartikels aber auch pauschal übernehmen. Nach Ansicht der Rechtsprechung kann der schenkende Geschäftspartner die Aufwendungen für den Werbeartikel als Betriebsausgabe abziehen, wenn dieser und die Steuer zusammen höchstens 35 Euro pro Jahr und Geschäftspartner betragen. Bisher rechnete die Finanzverwaltung die übernommene Pauschalsteuer nicht in die 35-Euro-Grenze ein, was für die Unternehmer günstiger war (H 37b EStR). Nach Auskunft des Bundesfinanzministeriums soll es bei dieser Rechtslage bleiben.

 

 

Foto: https://de.123rf.com/ Urheber : morganka

GWW-Summermeeting 2017

TREND 2017

Die TREND 2017 findet am 15. September in der Mainzer Rheingoldhalle statt. Der Gesamtverband erwartet zur aufstrebenden reinen B2B-Werbeartikelmesse Deutschlands auch in diesem Jahr mehr als 100 Aussteller, die ihre Neuheiten für das kommende Werbeartikeljahr vorstellen. Besucher profitieren von einem gewinnbringenden Informationsaustausch.

2016 begeisterten 110 Ausstellerfirmen die mehr als 500 TREND-Besucher. Vorträge renommierter Fachleute, wie Steuerberaterin Frau Dr. Janine von Wolfersdorff oder Compliance-Experte Prof. Dr. Hans Rück, lockten Interessierte bereits am Vortag zur GWW-TREND. Ein Wissensvorsprung gegenüber der Konkurrenz, den sich so mancher Teilnehmer zu sichern wusste. Zusätzlichen Informationsaustausch zwischen Werbeartikellieferanten und Werbeartikelberatern erhielten die Gäste des abendlichen Get-togethers, die zudem ein Festmahl mit Livemusik genießen durften. Argumente, die klar für einen Besuch der TREND-Messe sprechen und die der GWW auch in diesem Jahr weiter ausbauen wird.

   

Die Gutenberg-Stadt Mainz zeichnet sich durch ihre zentrale Lage und die dadurch günstig gelegenen Verkehrswege aus. Die Altstadt ist wenige Fußminuten von der Rheingoldhalle entfernt und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Empfehlenswert wäre ein erholsames Wochenende im Anschluss an die TREND-Messe. Als Bauwerk der Modernen wurde die Rheingoldhalle am 9. November 1968 eingeweiht und 2007 umfangreich modernisiert. In den Räumen Kongresssaal, Rheinfoyer, Gutenbergsaal und Gutenbergfoyer finden die Aussteller auf circa 6.000 Quadratmetern Platz, ihre Produkte zu präsentieren. Zum Vorabend der GWW-TREND findet zudem im Kurfürstlichen Schloss, nur wenige Meter von der Rheingoldhalle entfernt, ein gewinnbringender Informationsaustausch aller Marktteilnehmer während eines familiären Get-togethers statt. Schon alleine der Besuch des Kurfürstlichen Schlosses lohnt sich, handelt es sich hierbei doch um eines der schönsten Renaissance-Gebäude Europas.

   

   

Werbeartikelberater, die sich zu einem Besuch der TREND 2017 entschließen, haben die Möglichkeit, sich über das Besucherformular anzumelden. Bitte beachten Sie, dass die Vergabe der Tickets zur Abendveranstaltung aufgrund des begrenzten Platzes abhängig vom Eingang der Anmeldungen erfolgt.

Werbeartikellieferanten können sich ausschließlich als GWW-Mitglied als Aussteller anmelden. Wer noch kein Mitglied ist, wendet sich bitte an die GWW-Geschäftsstelle und erfährt hier von aktuellen Angeboten, wie beispielsweise der Schnuppermitgliedschaft für das Jahr 2017.

Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V.

Johann-Schmitz-Platz 11
D-50226 Frechen
Tel +49(0)2234 – 379 06-0
Fax +49(0)2234 – 379 06-29
info@gww.de

Erneuter Besucherrekord der GWW-NEWSWEEK

Mit einem erneut ausgebauten Besucherrekord endete am 18. Mai in Frankfurt die diesjährige GWW-NEWSWEEK, deren Startschuss am 8. Mai in Dresden fiel. In insgesamt acht deutschen Städten machte die Werbeartikel-Roadshow Station und überzeugte wieder einmal dank innovativer wie interessanter Produktvielfalt, spannender Locations und feinem Catering.

86 Aussteller und 143 Händler empfingen an den acht Standorten insgesamt 4.214 Messegäste (Vergleich zum Vorjahr: 4.074). Kompetent informierten Aussteller und Berater über die neuesten Werbeartikel-Highlights und -Trends. Das breite Produktspektrum, die vielen Neuheiten, das Interesse der zahlreichen fachkundigen Kunden und Berater nebst dem allgegenwärtigen Informationsaustausch auf hohem Niveau sorgten allseits für zufriedene Gesichter und eine überaus positive Bewertung der Veranstaltung.

   

Beeindruckende Besucherzahlen

Den Auftakt zur Werbeartikelmesse bildete 2017 erstmalig die Stadt Dresden mit seinem Erlwein-Forum Ostrapark. Im Vergleich zum Vorjahr in Leipzig war Dresden mit 449 Besuchern (2016: 412) stärker frequentiert und demonstrierte so, wie wertvoll der Osten Deutschlands für die GWW-Roadshow ist. Am darauffolgenden NEWSWEEK-Messetag konnten im Berliner ESTREL 626 Gäste gezählt werden. Ein leichtes Plus zum Vorjahr (611). Im Hamburger Schuppen 52 kam es leider zu Beeinträchtigungen in der Verkehrsführung, wodurch immerhin noch 465 statt wie im Vorjahr 486 Gäste die Roadshow besuchten. Die BayArena in Leverkusen schloss die erste NEWSWEEK-Woche ab und erzielte mit 465 Besuchern ebenfalls ein gutes Ergebnis (Vorjahr: 486).

Die zweite GWW-NEWSWEEK-Woche startete am 15. Mai mit dem Messetag in der Meistersingerhalle in Nürnberg. Mit 482 Besuchern begeisterte die NEWSWEEK hier Aussteller wie Berater (2016: 456). Weiter ging es in die Eisbach Filmstudios in der Landeshauptstadt München, wo am Dienstag 486 Gäste gezählt werden konnten (427 in 2016). Vorletzte Etappe war die Porsche-Arena der Stadt Stuttgart und auch hier konnten die Besucherzahlen deutlich gesteigert werden (583; im Vorjahr 498). Mit 631 Besuchern bildete die Messe Frankfurt mit dem Congress Center am 18. Mai das Highlight der Tour.

Somit konnte die GWW-NEWSWEEK, die seit 15 Jahren stattfindet, ihre Besucherzahlen von Jahr zu Jahr kontinuierlich steigern. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Roadshow zunehmend in den Fokus von Agenturen, Marketingfachleuten und Entscheidern aus der Industrie rückt.

Der GWW e.V. bedankt sich auch an dieser Stelle bei allen Ausstellern und Werbeartikelberatern, die mit Ihren Kunden aus der Industrie auf der GWW-NEWSWEEK erschienen sind.

GWW-Jahreshauptversammlung 2017 auf hohem Niveau

Am 07., 08. Februar 2017 fand in Offenbach die Jahreshauptversammlung des Gesamtverbandes GWW statt.

Grundsätzlich eine gute Gelegenheit, im Kreise netter Kolleginnen, Kollegen und Freunde Kontakte zu pflegen, aber auch Wissenswertes zur Branchenentwicklung, zu relevanten Themen sowie den zukünftigen Aufgaben und Zielsetzungen des Verbandes zu erfahren. Eingeleitet wurde die Versammlung mit den auf den 07. Februar terminierten Sektionssitzungen.  Die eigentliche Jahrestagung begann am Folgetag mit der Berichterstattung zu den Verbandsaktivitäten der zurückliegenden Monate, zur aktuellen Finanzlage sowie zu den Messen GWW-NEWSWEEK, TREND und der PSI.

Wie bei seiner Wahl zum Vorsitzenden Ende 2015 bereits angekündigt, gab Patrick Politze bekannt, dass er sein Amt zum Juli dieses Jahres an einen Nachfolger übergeben werde. Dazu auserkoren habe er seinen Vorstandskollegen Frank Dangmann. Damit dürfte der Verband einen würdigen Nachfolger und fundierten Kenner der Branche gefunden haben. Als designierter Nachfolger betonte Frank Dangmann, sich dieser neuen Herausforderung zum Wohle der Branche mit großem Engagement widmen zu wollen.

Mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten und unter lange andauernden Standing Ovations wurde der amtierende Vorsitzende Patrick Politze für seine herausragenden Verdienste in seiner immerhin elfjährigen Verbandsarbeit bedacht, die im Zusammenschluss der Branchenverbände und zukunftsweisenden Neuausrichtung des GWW gipfelte.

Präsentiert wurde im weiteren Sitzungsverlauf der in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Rück erstellte Compliance-Leitfaden. In einer Podiumsdiskussion wurden zudem die Auswirkungen der Steuergesetzgebung auf die Werbeartikel-Wirtschaft erörtert.

   

Im Anschluss informierte Rechtsanwalt Dr. Arun Kapoor zu aktuellen Entwicklungen und Kennzeichnungspflichten, RA Thomas Roßbach zur Entwicklung eines verbandseigenen Gütesiegels und Prof. Ronnie Schöb von der Freien Universität Berlin zu den Auswirkungen des BREXIT auf Deutschland und die EU.

   

Der GWW-Vorsitzende Patrick Politze unterstrich abschließend nochmals die Notwendigkeit eines starken Branchenverbandes zur Realisierung besserer Rahmenbedingungen und appellierte an die Mitglieder, den GWW weiterhin zu unterstützen, sich in dessen Gremien zu engagieren und den Austausch zu pflegen.

Das Summermeeting des Gesamtverbandes ist vorgesehen für den 19., 20.Juni 2017.